Roadtrip oder auch KM schrubben

Nachdem die Flocke ❄️ abfahrbereit war, tuckerten wir los zu unserem ersten Etappeziel Sherbrooke Village. Gleich noch am Campingplatz stand eine Hirschkuh. Leider war sie gleich wieder im Wald verschwunden. Auf der weiteren Fahrt waren noch zwei 🦌zu sehen. 

Sherbrooke Village ist ein Museumsdorf, in dem die Geschichte durch Schauspieler so dargestellt wird, als wäre man mitten im Louisbourg der 1860er. Ein lebendiges Museum quasi. Man kann sich damit die Zeit damals viel besser vorstellen. Die vorhandenen Häuser sind entweder noch original vorhanden oder mindestens auf den Originalplätzen/-fundamenten, so detailgetreu wie möglich, wieder errichtet worden.

In jedem Haus befinden sich 1 – 3 Schauspieler, die entweder die Herrschaften oder einen Bediensteten der Familie spielt und die original Geschichten erzählen. In den Geschäften wird die jeweilige Handwerkskunst (Cremes, Kerzen, schmiede, Möbelbau, Töpferei, etc.) gezeigt.

Schmiede und Taverne
Post office
drugstore / Apotheke
Druckerei und Papierherstellung
Gefängnis: 2 Zellen im Erdgeschoss für Männer und 2 Zellen im Obergeschoss für Frauen. Zweitere wurden aber eher als Geburtszimmer genutzt, da die Frau des Wärters Hebamme war
Schneiderei
Töpferei und Bootsbauer
Gemischtwarenladen und Fotograf
Tischlerei und Telegraphenstation
Gerichtsgebäude und Wohnhaus. Rechts oben: sieht aus wie ein Hundebett, ist aber ein Kinderbett, welches man tagsüber unter dem „großen“ Bett verstauen konnte
Das Herrenhaus
Kirche, Gemeinschaftshaus und 2 Raum Schule
Weberei und Farm

Einen kleinen Lunchbreak gab’s auch noch. Corn Chowder und Cookies gefüllt mit Eis. 🙂🍦

„Natürlich“ hat das Museum auch noch eine Außenstelle. Stamp Mill, die genutzt wurde um Gold aus Steinen herauszuknacken und eine Wasserbetriebene Sägemühle, die auch heute noch täglich mehrere Stunden, nach über 200 Jahren Betrieb, verwendet wird. Wir durften sie sogar live in Action sehen. 🤗

Stampmill
Wenn die Säge arbeitet, bebt die ganze Hütte 😁

Alles in allem dauerte der Besuch auch in diesem Museum mehrere Stunden (ca. 4,5) bevor die Reise weiterging. Einen ganz kurzen Abstecher machten wir noch zum Taylor head wo wir die Vögel beim verbalen Streit beobachteten. 🤣 Keine Ahnung, welchen Ehestreit die beiden hatten. 🤣 Eigentlich war eine Wanderung vorgesehen. Aber nur eigentlich 😁.

Bei unserem heutigen Roadtrip war auch das Touri-Highlight schlechthin „Peggy’s cove“ mit dabei. Überall standen Warnungen, bloß nicht zu nah ans Wasser zu gehen. Das Meer dort ist wild 🌊. Es gibt sogar einen security Mann, der pfeifft wenn man zu weit geht. Die Gegend selbst ist ein richtiges Postkartenmotiv.

Auch Kaia hat den Ausblick genossen!

Weil’s heute noch nicht genug Fahrerei (über 500 km und knapp 7 Stunden im Auto…) war, zogen wir durch bis Lunenburg, welches wir dann morgen anschauen wollen. Auf dem Weg dorthin kamen wir an der Mahone Bay mit schönen Häusern vorbei.

Abendessen gab’s dann immerhin schon um 21.45 Uhr 🫠🍔, denn am Campingplatz waren wir erst kurz nach 21 Uhr 🏕️🕘…

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